76 000 Euro für die Sicherheit der Frankfurter Bürger

„Ich bin jeden Tag aufs Neue glücklich, wenn ich diesen Rettungswagen in der Fahrzeughalle stehen sehe. Derart gerüstet, können mein ehrenamtliches Team und ich noch besser die Hilfe leisten, für die wir angetreten sind.“ sagt Michael Gies, Leiter Notfallvorsorge (Katastrophenschutz / Sanitätsdienst) der Malteser in Frankfurt.  Gies hat allen Grund zu Freude, denn dank starker Hilfe von der Hannelore-Krempa Stiftung konnten die Malteser den in die Jahre gekommenen Rettungswagen des Katastrophenschutzes ersetzen. Die seltene Großinvestition war im rein spendenfinanzierten Katastrophenschutz nur mit Hilfe des starken Stiftungspartners möglich und kommt vor allem der Sicherheit der Frankfurter Bürger zugute – in mehrfacher Hinsicht:

Zum einen durch die moderne medizintechnische Ausrüstung des Fahrzeugs, mit der Hilfe auf hohem medizinischen Niveau möglich ist. Zum anderen motiviert das Neufahrzeug die ehrenamtlichen Helfer immens und zieht neue Helfer an. Je größer das ehrenamtliche Team, umso schneller und effizienter können die Malteser im Falle von großen Schadenslagen helfen.

Und das wird immer wichtiger: Nach Einschätzung des Frankfurter Stadtgeschäftsführers Florian Dernbach gewinnt Katastrophenschutz - gerade in einer Großstadt wie Frankfurt - zunehmend an Bedeutung: „Die Gefahrenpotentiale hier sind vielfältig und reichen von Epidemien über Hochwasser und Großbrände, PKW-, Bahn oder Flugzeugunglücken. Neu in den Fokus gerät aktuell die Gefahr von Terroranschlägen. Zuletzt sind wir vermehrt mit vielen Ehrenamtlichen bei Bombenevakuierungen im Einsatz.“

Der neue Rettungswagen wird daher zusätzlich für den Bevölkerungsschutz bei Katastrophen in Frankfurt und Umgebung zur Verfügung stehen und für ein explizites Plus beim Schutz der Frankfurter Bevölkerung sorgen.

Das hat auch die Spender überzeugt: „Gib der Gesellschaft etwas zurück, die Dich zeitlebens getragen hat“,  so beschreibt es Vorstandsvorsitzende Renate Förster.

Kurzportrait Hannelore-Krempa Stiftung

Die im Jahr 2003 von Hannelore Krempa gegründete Hannelore-Krempa Stiftung setzt sich vor allem für Jugendhilfe, Bildung und Erziehung, Wissenschaft und Forschung ein. Die Frankfurter Stiftung setzt auf langfristige Projekte und wurde dafür 2017 vom Land Hessen als Initiative des Monats ausgezeichnet.

Hannelore Krempa wurde 1931 in Frankfurt geboren und war mit dem Immobilienkaufmann Sigmund Krempa verheiratet. Die von Hannelore Krempa noch zu Lebzeiten berufene Vorstandsvorsitzende Renate Förster hat wesentlich zur Gründung der Stiftung beigetragen und führt diese heute im Sinne der Stifterin

 Malteser Katastrophenschutz in Frankfurt

Seit über 50 Jahren ist der Malteser Hilfsdienst e.V. im Katastrophenschutz in Frankfurt aktiv dabei. Die Malteser in Frankfurt stellen im Rahmen des Katastrophenschutzes des Landes Hessens in Frankfurt den 4. Sanitätszug.

Ein Sanitätszug umfasst 59 Ehrenamtliche  und 6  Fahrzeuge, zum Teil finanziert vom Bund.

2 Fahrzeuge, darunter auch der Rettungswagen, werden eigenverantwortlich von den Frankfurter Maltesern finanziert.

Kontinuierliches Training der ehrenamtlichen Helfer*innen sowie die Ausstattung, Stellplatz und Wartung beziehungsweise die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft gemäß den Vorgaben des BMI (Bundesministerium des Inneren) Hessen sind die täglichen Herausforderungen.

 Detailinfos zum neuen Rettungswagen

Der Rettungswagen ist nach den Vorgaben des Hessischen Rettungsdienst Gesetzes (HRDG) sowie der Rettungsdienstträgerschaft der  Stadt Frankfurt am Main, mit den neusten medizinischen Geräten (EKG, Defibrillator, Beatmungsgerät) sowie mit einer modernen Patientenfahrtrage ausgestattet.